Es gibt durchaus zahlreiche Eltern, die es heute gar nicht mehr bemerken, wenn ihr Nachwuchs sich ständig vor dem heimischen Rechner aufhält und sich in seiner virtuellen Welt verliert. Viele Erziehungsberechtigte sind einfach zu sehr damit beschäftigt den stressigen Alltag zu meistern und durchaus werden die Kids da manchmal einfach schlichtweg vergessen.
Natürlich spricht auch nichts dagegen, wenn Kinder oder Jugendliche sich mit dem Internet beschäftigen, allerdings sollte auch dies sich in Grenzen halten. Durchaus kann es passieren das Kinder, die stundenlang irgendwelche Onlinespiele zocken und das jeden Tag, den Hang zur Realität verlieren. Zumal so manches Spiel auch extreme Brutalität und Aggressivität vermitteln kann. In den Medien wird immer öfter von jungen Amokläufern berichtet, die in Schulen ein Massaker angerichtet haben. Meist wurde hinterher festgestellt dass, diese Jugendlichen sich in ihrer Freizeit mit brutalen PC-Games beschäftigt haben.
Es muss nicht immer der Rechner oder die Spielekonsole sein, damit Kids sich zu beschäftigen wissen. Auch Brettspiele können durchaus noch den Nachwuchs begeistern, zumal so auch die Eltern mal wieder etwas mit ihrem Nachwuchs zusammen machen können. Gesellschaftsspiele, wie die Siedler von Catan, Battlestar Galactica oder World of Warcraft können durchaus auch noch totale Computer-Fanatiker begeistern. Man muss es nur einmal versuchen. Schnell finden Kinder in der Regel an solche Spiele wieder gefallen, zumal dieses Zusammensein auch durchaus das Familienleben wieder positiv beeinflussen kann. Man kommuniziert wieder miteinander und niemand verliert sich da stundenlang in seiner virtuellen Welt. Natürlich spielt aber auch der gemeinsame Spaß eine wichtige Rolle und gerade kleinere Kinder genießen dieses Zusammensein meist ungemein.